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KI-Sichtbarkeit

AI Overviews: wie deine Website in Googles KI-Übersicht als Quelle erscheint

AI Overviews, auf Deutsch „Übersicht mit KI“, sind die KI-Zusammenfassungen, die Google über den normalen Treffern zeigt, mit Links zu den Quellen. Damit deine Seite dort steht, braucht es laut Google keine Spezialtechnik, sondern eine indexierte Seite, die eine Teilfrage der Suche gut beantwortet.

André Schreiber

André Schreiber

Veröffentlicht am 16.10.2026

13 Minuten Lesezeit

Die KI-Übersicht verändert, wer bei Google Besucher bekommt. Studien messen weniger Klicks auf normale Treffer, wenn eine Übersicht erscheint. Gleichzeitig werden Seiten zitiert, die für die eigentliche Suche gar nicht vorn stehen.

Was sind AI Overviews (Übersicht mit KI)?

AI Overviews sind KI-Zusammenfassungen oberhalb der Suchergebnisse, mit Links zu den Seiten, aus denen die Antwort stammt. Google nennt sie auf Deutsch „Übersicht mit KI“. In Deutschland gibt es sie seit März 2025. Seit Januar 2026 laufen sie laut Google mit dem Modell Gemini 3, und auf dem Handy führt ein Tipp aus der Übersicht direkt in den KI-Modus für Folgefragen.

Wann zeigt Google eine KI-Übersicht und wann nicht?

Nur wenn Googles Systeme sie für hilfreicher halten als die normale Ergebnisliste. Das ist vor allem bei Fragen und langen Suchen der Fall.

  • Fragen und lange Suchen: In einer Studie von Pew Research (USA, März 2025) lösten Fragen in 60 Prozent der Fälle eine Zusammenfassung aus, Suchen mit zehn und mehr Wörtern in 53 Prozent.
  • Deutschland: Laut SISTRIX zeigt Google bei rund jedem fünften Suchbegriff eine KI-Übersicht, bei langen Suchen öfter.
  • Ortssuchen: Bei Suchen wie „Klempner in …“ kommt meist die Karte mit Unternehmensprofilen. Eine Studie von Whitespark (USA, 2025, 540 Suchen) fand bei Suchen mit Ortsabsicht nur in 15 Prozent eine KI-Übersicht, aber in 93 Prozent eine Karte.

Probier im Spiel unten aus, welche Suche was auslöst.

Wie wählt Google die Quellen für die KI-Übersicht aus?

Die Suche holt passende Seiten aus dem Index und stellt dafür mehrere Teilfragen gleichzeitig. Google nennt das Query Fan-out. Aus einer Frage wie „Lohnt sich eine Wärmepumpe im Altbau?“ können Teilfragen zu Kosten, Förderung, Dämmung und Fachbetrieben werden. Die KI baut aus den gefundenen Seiten die Antwort und verlinkt sie.

Deshalb kann eine Seite zitiert werden, die für die eigentliche Suche nicht vorn steht, aber eine Teilfrage gut beantwortet. Ahrefs hat im März 2026 gemessen, dass nur noch rund 38 Prozent der zitierten Seiten für dieselbe Suche in den Top 10 stehen. Im Juli 2025 waren es noch rund 76 Prozent.

Im Kopf des Artikels siehst du, wie sich eine Frage auffächert und was deine Seite aus der Auswahl wirft.

Was ist für Handwerker und Betriebe vor Ort anders?

Bei Suchen nach einem Betrieb in der Nähe zählt weiter vor allem die Karte, die KI-Übersicht kommt bei den Fragen davor. Wer „Elektriker Kamen“ sucht, sieht meist Unternehmensprofile. Wer vorher fragt „Wann muss ein E-Check gemacht werden?“, sieht eher eine KI-Übersicht.

  • Unternehmensprofil: Google nennt es ausdrücklich als Quelle für lokale Angaben in KI-Antworten. Leistungen, Öffnungszeiten, Fotos und Antworten auf Bewertungen aktuell halten.
  • Kundenfragen beantworten: Eine Seite je typischer Frage, mit eigener Erfahrung aus der Region statt Allgemeinwissen.
  • Gleiche Firmendaten überall: Name, Adresse und Telefon in Verzeichnissen genauso wie auf der Website. In der Whitespark-Studie gingen viele Zitate bei Handwerkerfragen an Verzeichnisse und Ratgeberseiten Dritter.

Wie du das Profil aufstellst, steht in Google Unternehmensprofil optimieren und Local SEO für Handwerker. Was wir dabei übernehmen, steht unter Google-Unternehmensprofil und lokale SEO.

Was ist für Onlineshops anders?

Produkte kommen über die Daten im Merchant Center in KI-Antworten, Beratungstexte über Kategorie- und Ratgeberseiten. Google schreibt in seinem Leitfaden, dass Merchant-Center-Feeds helfen, damit Produkte in KI-Antworten erscheinen.

  • Kaufnahe Suchen: „Laufschuhe breite Füße kaufen“ zeigt eher Produkte und Shopping-Einträge. Die KI-Übersicht kommt bei Fragen wie „Welche Laufschuhe bei breiten Füßen?“.
  • Beratung zitierbar machen: Kategorie- und Ratgebertexte, die Größe, Material und Einsatz erklären, beantworten genau solche Teilfragen.
  • Anzeigen: In Deutschland stehen Anzeigen über und unter der KI-Übersicht. Anzeigen in der Übersicht selbst gibt es laut Google bisher nur auf Englisch in zwölf Ländern, Deutschland gehört nicht dazu.

Wie der Feed aufgebaut sein sollte, steht unter Produktdaten im Merchant Center. Was Shops sonst für Google brauchen, steht im Überblick SEO für Onlineshops.

Wie siehst du AI Overviews in der Search Console?

Klicks und Impressionen aus KI-Übersicht und KI-Modus stecken im normalen Leistungsbericht unter „Web“. Seit 31. August 2026 gibt es zusätzlich einen eigenen Bericht zur generativen KI für alle Websites.

  • Was der neue Bericht zeigt: nur Impressionen, aufgeteilt nach Seite, Land, Gerät und Zeitraum.
  • Was er nicht zeigt: Klicks und Suchanfragen. Die Daten stehen zusätzlich im Gesamtbericht, also nicht addieren.
  • Zählweise: Alle Links einer KI-Übersicht bekommen dieselbe Position, nämlich die der Box. Ein Klick auf einen Link darin zählt als normaler Klick.

Wie du deine Sichtbarkeit auch in ChatGPT, Perplexity und Gemini misst, steht im Ratgeber KI-Sichtbarkeit messen.

Kostet die KI-Übersicht Klicks?

Bei Suchen mit KI-Übersicht klicken weniger Menschen auf normale Treffer, das zeigen alle großen Studien. Zitierte Seiten schneiden aber besser ab als nicht zitierte. Die Zahlen unterscheiden sich stark, weil jede Studie anders misst. Schalt unten zwischen den Studien um und achte auf Land und Zeitraum.

Für Betriebe, die Anrufe wollen, zählt am Ende das Telefon. Ob dich eine KI-Übersicht Aufträge kostet, zeigt deshalb nicht die Klickzahl allein, sondern die Zahl der Anrufe und Anfragen über Profil und Website.

Was kannst du konkret tun, damit deine Seite zitiert wird?

Dasselbe wie für gute Rankings, mit Blick auf einzelne Fragen. Google sagt in seinem Leitfaden ausdrücklich, dass AEO und GEO nichts anderes sind als SEO.

  1. Indexierung prüfen: In der Search Console mit der URL-Prüfung, ob die Seite im Index ist.
  2. Textausschnitt erlauben: kein nosnippet auf Seiten, die zitiert werden sollen.
  3. Eigene Erfahrung statt Allgemeinwissen: Zahlen, Beispiele und Beobachtungen, die es nur bei dir gibt.
  4. Eine Frage je Abschnitt: mit der Antwort im ersten Satz. Das hilft Lesern, Google verlangt keine Häppchen.
  5. Profil und Feed aktuell: Unternehmensprofil für Betriebe, Merchant Center für Shops.
  6. Bilder und Videos zum Thema, mit Alt-Text.

 

Kann man die KI-Übersicht ausschalten?

Als Nutzer nicht dauerhaft, als Website-Betreiber seit 31. August 2026 schon.

  • Nutzer: Der Filter „Web“ zeigt nur Textlinks, aber jeweils nur für diese Suche.
  • Betreiber: Ein Schalter in der Search Console nimmt die ganze Website aus KI-Übersicht, KI-Modus und Discover heraus. Laut Google ist das kein Nachteil in der normalen Suche, du bekommst von dort aber auch keine Besucher mehr.
  • Einzelne Seiten: mit nosnippet, data-nosnippet oder max-snippet. Das wirkt auch auf normale Textausschnitte.

Für kleine Betriebe ist Aussteigen selten sinnvoll. Wer nicht zitiert wird, wird auch nicht genannt. Die Tabelle zeigt, welches Mittel wo wirkt.

Google-Extended steuert nur das Training anderer Google-Systeme, nicht die KI-Übersicht. Mehr dazu im Ratgeber KI-Crawler per robots.txt steuern.

Welche Tipps zu AI Overviews stimmen laut Google nicht?

Die meisten Spezialtricks. Google hat im Juli 2026 einen Leitfaden zur Optimierung für generative KI veröffentlicht und darin mehrere verbreitete Ratschläge ausdrücklich verneint. Tipp eine Karte an, um die Antwort zu sehen.

Was ist der Unterschied zwischen KI-Übersicht und KI-Modus?

Die KI-Übersicht ist eine Kurzantwort über den Treffern, der KI-Modus ein eigener Bereich zum Weiterfragen. Den KI-Modus gibt es in Deutschland seit 8. Oktober 2025. Für beide gelten dieselben Voraussetzungen, sie können aber unterschiedliche Modelle nutzen und deshalb andere Seiten verlinken. Seit Anfang 2026 gehen beide auf dem Handy fließend ineinander über.

Wobei können wir dir helfen?

Wir prüfen, ob und wo deine Seite in KI-Übersicht und KI-Modus auftaucht, und setzen um, was fehlt. Für Betriebe im Kreis Unna mit Blick auf Unternehmensprofil und Kundenfragen, für Shops mit Blick auf Feed und Kategorien. Was wir dafür tun, steht unter KI-Sichtbarkeit für ChatGPT und Google. Schreib uns per WhatsApp, ruf an oder nutz das Kontaktformular.

Fazit: Kein Trick, sondern gute Antworten.

In die KI-Übersicht kommt, wer eine Teilfrage der Suche besser beantwortet als andere und technisch nicht im Weg steht. Für Betriebe vor Ort kommt das Unternehmensprofil dazu, für Shops der Produktfeed.

Neu seit August 2026 ist, dass du es messen und notfalls abschalten kannst. Prüf den neuen Bericht in der Search Console einmal im Monat und schau, welche Seiten dort auftauchen.

Sollen wir prüfen, ob deine Seite in der KI-Übersicht auftaucht?

Wir testen typische Fragen deiner Kunden, schauen in die Search Console und sagen dir, was fehlt. Ein Angebot gibt es nach dem Erstgespräch.

André Schreiber

Geschrieben von André Schreiber

Geprüfter Online Marketing Manager (ILS Hamburg) und Google Partner, zertifiziert für Search- und Shopping-Anzeigen. Betreut Google-Ads-Konten, Unternehmensprofile und Onlineshops von Betrieben im Kreis Unna und in ganz Deutschland.

Mehr über uns

Die Seite muss indexiert sein, einen Textausschnitt zeigen dürfen und eine Teilfrage der Suche gut beantworten. Eine zusätzliche Technik gibt es laut Google nicht. Für Betriebe vor Ort hilft ein gepflegtes Unternehmensprofil, für Shops aktuelle Produktdaten im Merchant Center.

Mögliche Gründe: Die Seite ist nicht im Index, ein nosnippet sperrt den Textausschnitt, die Website ist in der Search Console ausgeschlossen, die Seite beantwortet keine Teilfrage der Suche, oder Google zeigt für diese Suche gar keine KI-Übersicht.

Nein. Google schreibt in seinem Leitfaden, dass die Google-Suche solche Dateien nicht nutzt. Sie schaden nicht, helfen bei Google aber auch nicht.

Ja, im normalen Leistungsbericht unter Web, aber nicht getrennt. Der eigene Bericht zur generativen KI, den es seit 31. August 2026 für alle Websites gibt, zeigt nur Impressionen.

Über und unter der KI-Übersicht ja. In der Übersicht selbst laufen Anzeigen laut Google bisher nur auf Englisch in zwölf Ländern, Deutschland ist nicht dabei.

Ja, seit 31. August 2026 mit einem Schalter in der Search Console. Er gilt für die ganze Website und laut Google nicht als Nachteil in der normalen Suche. Einzelne Seiten steuerst du mit nosnippet.